Kauf und Verkauf im Chart mit verschiedenen Trading Orderarten

Mit TradersClub24 Trading Orderarten sinnvoll anwenden

Mit Trading Orderarten lassen sich zu erwartende Kauf- und Verkaufskurse besser planen

Im TradersClub24 finden sich viele wertvolle Informationen, mit denen der Erfolg der Geldanlage auf ein noch größeres Wissensfundament gestellt werden kann. Einfach ausgedrückt ist mit einer Order die Erteilung eines Auftrages an den Broker gemeint. Auf Grund der Order werden Wertpapiere oder Derivate gekauft bzw. verkauft. Eine Kauf- oder Verkaufsorder kann durch Zusatzangaben so gestaltet werden, dass die Transaktion nur beim Erfüllen bestimmter Bedingungen ausgeführt wird. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit jede Order mit einem Stop Loss oder einem Take Profit zu ergänzen.

Mit Hilfe des Stop Loss können Sie ein Kursziel festlegen, bei dem die Order automatisch geschlossen wird, wenn der Trade sich nicht wie gewünscht in Ihre prognostizierte Richtung entwickeln sollen. Mit dem Take Profit definieren Sie die Gewinnschwelle, bei deren erreichen die Position automatisch von dem Broker beendet wird.

Bedeutende Trading Orderarten für den Kauf von Wertpapieren

Die Market Order hat insbesondere durch die schnelle Datenübertragung bzw. Übermittlung von Aufträgen enorm an Bedeutung gewonnen. Bei Ihr geben Sie als Anleger den Auftrag ein Wertpapier zum aktuellen Kurs oder bei der nächstmöglichen Ausführung zu erwerben. Der Vorteil: Sie können gleich den Einstandskurs berechnen und Ihre Strategie auf den dann neuen Depotbestand abstimmen. Ab diesem Zeitpunkt profitieren Sie von steigenden oder fallenden Kursen abhängig davon ob Sie eine Buy oder Sell Order eröffnet haben.

Die Orderart “Buy Stop” ist insbesondere dann interessant, wenn sie als Anleger mit steigenden Kursen rechnen. Nehmen Sie beispielsweise die aktuelle 200 Tages-Linie als Orientierung und möchten ein Wertpapier erst nach Überschreiten dieses Wertes kaufen, so geben Sie die Buy Stop Order ein.

Möchten Sie beispielsweise einen Standardwert zu einem im Tagesvergleich günstigen Kurs kaufen, so könnten Sie ein normales Kauflimit eingeben. Dieses wäre dann Ihr Maximalpreis pro Stück (vor Gebühren). Dies ist eine der Trading Orderarten, die wohl am häufigsten verwendet werden.

Trading Orderarten für das Schließen von Positionen (Verkauf)

“Zum besten verfügbaren Preis” wird das Limit bei einer Order dann genannt, wenn der Verkauf zum aktuellen Marktpreis bzw. mit der nächsten erreichbaren Ausführung durchgeführt werden soll. Unter den Trading Order für den Verkauf ist dies die schnellste Variante.

Eine “Sell Limit Order” (könnte auch als eine Art “Gewinnmitnahme” oder “Gewinnsicherung” bezeichnet werden, wenn Sie vorher eine Buy Position eröffnet haben und diese im Gewinn schließen möchten). Wenn Sie bei Ihrer Buy Order den Zusatz des Take Profits verwenden, dann wird diese Gewinnsicherung mit Hilfe einer Sell Limit Order realisiert. Sie können aber auch diese Order für ihre initiale Positionseröffnung einsetzen. Eine Sell Limit Order kann insbesondere dann verwendet werden, wenn Sie mit einer Richtungsumkehr des Kurses rechnen, sobald das Limit-Level erreicht wurde.

Beim Verkauf von Wertpapieren können Sie auch eine Order erteilen, die den Verkauf genau dann auslöst, wenn ein von Ihnen festgelegtes Kursniveau unterschritten wird. Die Hauptidee hinter dieser Art ist: Sie nehmen den Aufwärtstrend eines Wertpapiers mit und ziehen dann sozusagen die automatische Reißleine, falls der Trend sich umkehren sollte. Diese Order gehört möglicherweise zu den am meisten unterschätzten Arten, weil das langsame Abgleiten vom Höchstwert von den Anlegern oft nur mit einiger Verzögerung wahrgenommen wird. Diese Order wird als Sell Stop Order bezeichnet.

Diese kleine Übersicht über einige Orderarten bzw. Limiteingabe soll Sie dazu einladen über Wertpapier- und Anlagestrategien nachzudenken. Angesichts der weitestgehenden Reduzierung der Zinsen auf Anleihen und festverzinsliche Wertpapiere sind alternative Anlageformen zum Beispiel in Form vom Day-Trading beinahe unabdingbar. Also registrieren Sie sich noch heute unverbindlich für den Gastzugang beim TradersClub24 und lernen sie alles über Stop Loss, Take Profit, Trailing stop und weitere Orderarten. So sind Sie in jeder Situation dafür gerüstet Ihre Position richtig zu eröffnen und zu schließen.

Market Order

 
Eine Market Order ist die gängigste Orderart. Die Ausführung erfolgt entweder zum aktuell angeboten oder zum nächst verfügbaren Kurs. Wichtig: nicht jeder Kurs wird vom Broker oder Liquiditätsprovider angeboten, es gibt also minimale Kurslücken. Diese Lücken können auch entstehen, wenn der Markt illiquide ist, oder es sich um eine schnell bewegende Marktsituation handelt, zum Beispiel die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen oder der Leitzinsen. Sollte die Market Order also zum erst nächst verfügbaren Kurs ausgeführt werden, spricht man von Slippage. Es gibt positive und negative Slippage die Ihr Broker an Sie weitergibt.

Spread

Grafische Darstellung von dem Spread bei Eingabe von einer Order

Kerzenchart mit der Grafischen Darstellung des Spre

  Eine Kauforder wird zum Ask-Preis ausgeführt und eine Verkaufsorder zum Bid-Preis. Zwischen dem Preis einer Kauforder (Ask-Preis) und Verkaufsorder (Bid-Preis) liegt der sogenannte Spread. Dieser Spread wird immer nur bei der Eröffnung einer Position `bezahlt` und ist der Grund warum jeder Trade in der ersten Sekunde immer im Minus ist. Nämlich weil die Handelsplattform schon direkt den Kurs berücksichtigt, zu dem die Position wieder geschlossen wird.  

Buy Stop

 
Diese Art der Pending Order wird gewählt, wenn von steigenden Kursen ausgegangen wird. Die Buy Stop Order liegt über dem aktuellen Kursniveau. Ausgeführt wird diese allerdings erst, wenn ein bestimmtes Kursniveau am Markt erreicht ist. Man erhofft sich eine Bewegung auf weiter steigende Kurse.

 

Trading Orderarten - Kerzenchart mit einer Buy Stop Order

Beispiel einer Buy Stop Order bei einem steigenden Kurs

 

 

Sell Stop

 
Diese Art der Pending Order wird gewählt, wenn von fallenden ausgegangen wird. Die Sell Order liegt unter dem aktuellen Kursniveau. Ausgeführt wird diese allerdings erst, wenn ein bestimmtes Kursniveau am Markt erreicht ist. Man erhofft sich eine Bewegung auf weiter fallende Kurse.

 

Trading Orderarten - Kerzenchart mit einer Sell Stop Order

Beispiel einer Sell Stop Order bei einem fallenden Kurs

 

 

Buy Limit

Trading Orderarten - Kerzenchart mit einer Buy Limit Order

Beispiel einer Buy Limit Order bei einer Kursumkehr

  Diese Art der Pending Order wird gewählt, wenn man in einer Abwärtsbewegung auf eine Kursumkehr spekuliert. Die Buy Limit Order liegt unter dem aktuellen Kursniveau. Trades dieser Art werden mit der Erwartung gesetzt, dass der Kurs auf ein bestimmtes Niveau fällt und wieder steigt.    

 

Sell Limit

Trading Orderarten - Kerzenchart mit einer Sell Limit Order

Beispiel einer Sell Limit Order bei einer Kursumkehr

  Diese Art der Pending Order wird gewählt, wenn man in einer Aufwärtsbewegung auf eine Kursumkehr spekuliert. Die Sell Limit Order liegt über dem aktuellen Kursniveau. Trades dieser Art werden mit der Erwartung gesetzt, dass der Kurs auf ein bestimmtes Niveau steigt und wieder fällt.    

 

Stop Loss

Eine Stop Loss Order dient der Verlustbegrenzung, falls der Markt entgegen seiner Erwartung läuft. Das Setzen einer Stop Loss Order schließt automatisch offene Positionen, wenn das bestimmte Kursniveau, welches vorher festgelegt wird, erreicht wird. In einer längerfristigen Bewegung ist es ratsam das Kurslevel der Stop Loss Order immer wieder nachzuziehen um so bei einer Trendumkehr zumindest einen Teil seiner Gewinne zu behalten. Um solche sinnvolle Marken zu identifizieren, werden Stop Losses auf ein vorheriges Tief oder Hoch gesetzt, oder mit Hilfe von Indikatoren wie ATR.

 

Trading Orderarten – Einsatz von dem Stop Loss

Begrenzung des Risikos mit dem Stop Loss bei einer Long Position

 

 

Trailing Stop

 
Ein Trailing Stop ist eine automatische Stop Loss Order, die auf einen definierten Abstand außerhalb des aktuellen Marktpreises gesetzt werden kann. Ein Trader setzt einen Trailing Stop für eine Long-Position unterhalb des aktuellen Marktpreises; für eine Short-Position setzen sie ihn oberhalb des aktuellen Preises. Ein Trailing Stop soll Gewinne schützen und Trades weiter laufen lassen, wenn es nur kleine Kursrücksetzer gibt. Bei größeren Rücksetzern, nämlich da wo der Trailing Stop gesetzt worden ist, schließt er den Trade. Ein Trailing Stop ist sozusagen ein „nachziehender Stop Loss“.

 

Trailing Stop – Nachziehen von dem Stop Loss

Variabler Einsatz des Stop Loss bei einer Long Position

 

 

Take Profit

Trading Orderarten – Einsatz von dem Take Profit

Gewinnmitnahmen mit dem Take Profit bei einer Long Position

  Unter Take Profit versteht man „Gewinntmitnahme“. Mit einer Take Profit Order sichert man also seine Gewinne ab. Es wird eine Stop-Order in der Richtung des zu erwartenden Marktverlaufes platziert. Bei einer Kauforder also oberhalb des aktuellen Kurses und bei einer Verkaufsorder unterhalb. Wenn der Kurs das Niveau erreicht, wird die Position automatisch geschlossen.